Jana Klose

Kinder- und Jugendlichen- Psychotherapeutin

Ich biete Einzelpsychotherapie für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene an (Alter 4-21 Jahren)

bei Verhaltensauffälligkeiten oder Schwierigkeiten im emotionalen und psychischen Bereich.

 

Meine Fachrichtung ist tiefenpsychologisch fundiert.

Das ist ein anerkanntes Richtlinienverfahren und die Behandlung wird von allen Krankenkassen übernommen.

Ablauf

In der Regel finden einmal wöchentlich Therapietermine statt, in denen gesprochen und, je nach Alter des Kindes, auch gespielt werden kann. Bei jüngeren Kindern gehören regelmäßige Gesprächstermine mit Eltern oder Bezugspersonen (alle 4- 6 Wochen) dazu. Bei Jugendlichen werden Eltern je nach dem individuellen Bedarf einbezogen.

Dauer

Die Dauer der Therapie ist sehr unterschiedlich. Manchmal reicht eine kurze Krisenintervention von wenigen Monaten um sich zu stabilisieren und den Alltag wieder gut zu bewältigen. Eine tatsächliche Heilbehandlung dauert meist etwa zwei Jahre.

Vorgespräche und Diagnostik

Vor Beginn einer Therapie finden 2- 5 Vorgespräche statt (sogenannte probatorische Sitzungen). Sie dienen dem Kennenlernen und der Information, sowie einer ersten diagnostischen Einschätzung durch die Therapeutin. Danach entscheiden Kinder, Jugendliche und Eltern gemeinsam mit der Therapeutin wie es weiter geht und ob eine Behandlung notwendig ist.

Häufige Verhaltensauffälligkeiten oder psychische Störungen bei Kindern

  • Einnässen, Einkoten
  • Trennungsangst
  • andere Ängste und Phobien
  • Schlafstörungen
  • Tics
  • Unruhe, Hyperaktivität, Konzentrationsschwierigkeiten
  • Schwierigkeiten im Sozialverhalten
  • Aggressives Verhalten
  • Geschwisterrivalität
  • Belastungsreaktionen bei Traumatisierung

Bei Jugendlichen:

  • Depressionen
  • Selbstverletzendes Verhalten
  • Suizidale Gedanken
  • Essstörungen
  • Ängste
  • Zwangshandlungen oder Zwangsgedanken
  • Aggressives Verhalten, Schwierigkeiten im Sozialverhalten
  • Belastungsreaktionen bei Traumatisierung

Info für Jugendliche selbst:

Du kannst dich auch selbst bei mir melden. Unter meiner Telefonnummer (040/611890- 73) kannst Du mir immer eine Nachricht auf meiner Mailbox hinterlassen und ich rufe Dich zurück.

Oder Du schreibst mir eine E-Mail: kjp@janaklose.de

Erst einmal würden wir dann einen Termin für ein Vorgespräch vereinbaren, so dass Du Informationen bekommst und ausprobieren kannst, ob Dir Gespräche helfen können.

Du kannst Dich bei mir melden wenn Du:

mit Du mit Dir selbst oder mit Deinen Gefühlen nicht klar kommst

Sorge hast, dass mit Dir etwas nicht stimmt

Selbstzweifel hast

Dich einsam fühlst oder nicht weißt wo Du hingehörst (Freunde, Familie)

Angst hast und nicht weißt wovor

Dich antriebslos fühlst und auf nichts mehr Lust hast

ständig Grübeln musst

Dich selbst verletzt

bei suizidalen Gedanken

bei Schlafstörungen

ständig Bauch oder Kopfschmerzen hast, für die es keine körperliche Ursache gibt

Schwierigkeiten mit dem Essen hast; z.B. wenn Du mehr isst als Dir gut tut, oder wenn Du viel zu wenig isst (Essstörungen)

Sachen machst, die Du eigentlich gar nicht machen möchtest oder selbst unsinnig findest

so viel wütend bist, dass Du Dir Sorgen machst Dir selbst oder anderen Menschen damit zu schaden

etwas Schlimmes erlebt hast und nicht weißt wie Du damit fertig werden sollst

Probleme zuhause hast; wenn Du ständig Streit mit Deinen Eltern hast und darunter sehr leidest

Probleme mit anderen Jugendlichen hast (z.B.Mobbing)

über mich

Studium der Sozialpädagogik
2003                         Abschluss Diplom-Sozialpädagogin, Ev. Fachhochule Rauhes Haus, Hamburg

Berufstätigkeit als Sozialpädagogin

2003-2004       Sozialpädagogin in einem Projekt zur Ausbildungsvorbereitung und zum Sozialen Training für benachteiligte Jugendliche (SPOTLIGHT-Theaterprojekt, Gate GmbH), Hamburg

2005-2010     Sozialpädagogische Familienhilfe, Alltagsbegleitung, Beratung und Betreuung von Kindern, Jugendlichen und Familien

Weiterbildungen

2006                        Qualifizierung zur Kinderschutzfachkraft (Institut für Soziale Arbeit), Hamburg

2006-2008            berufsbegleitende Ausbildung zur systemischen Beraterin für Einzelpersonen, Paare und Familien (Bremer Institut für systemische Therapie und Supervision), Bremen

Ausbildung zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin (TP)

2009-2015       berufsbegleitende Ausbildung zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin (tiefenpsychologisch fundiert)

Theoretische Ausbildung am Lehrinstitut Lübeck ZAP Nord GmbH, Lübeck

2010-2011            Praktische Ausbildung zur Kinder und Jugendlichenpsychotherapeutin in Vollzeit in der Kinder- und Jugendpsychiatrie des Katholischen Kinderkrankenhauses Wilhelmstift in Hamburg-Rahlstedt:

  • Schwerpunkt Behandlung von Essstörungen auf der Psychosomatischen Mädchenstation

2015                        Approbation als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin

Berufstätigkeit als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin

2012-2015            Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin im Kinderschutzzentrum Harburg, einer Beratungsstelle für gewaltbelastete und sozialbenachteiligte Familien in Hamburg-Harburg

2016                        Psychotherapeutin in der Kinder- und Jugendpsychiatrie des katholischen Kinderkrankenhauses Wilhelmstift, Tagesklinik

2017                        Niedergelassen Psychotherapeutin in eigener Praxis

Psychotherapie Praxis Barmbek-Dulsberg GmbH

Lehrtätigkeit

Seit 2013            Fortbildungen, Vorträge und Workshops zum Thema Kinderschutz, Umgang mit verhaltensauffälligen Kindern in sozialen Einrichtungen (auch freiberuflich)

Seit 2016             Freiberufliche Dozententätigkeit am SPFZ (Sozialpädagogisches Fortbildungszentrum)

Seit 2017            wissenschaftliche Mitarbeiterin (Teilzeit) an der Medical-School Hamburg, Fakultät Humanwissenschaften, Lehrtätigkeit in klinischer Psychologie

 

Kinder haben Entwicklungsaufgaben, die sie bewältigen müssen. Äußere:wie Anforderungen in der Schule, Belastungen oder Krisen in der Familie (Krankheit oder Trennung zum Beispiel) Sie wachsen körperlich und auch auf emotionaler Ebene sind verschiedene wichtige Schritte zu bewältigen. Manchmal kommt es dabei zu inneren Konflikten und Krisen, die sich in Ängsten oder Verhaltensproblemen zeigen können, diese sind oftmals Bewältigungsversuche einer schwierigen Situation. Therapie soll ein geschützter Raum sein, in dem die Kinder sich entwickeln können. Etwas wie ein sicherer Ort, an dem sie Unterstützung finden und mit ihren Bewältigungsversuchen gesehen und wertgeschätzt werden. Aber auch ein sicherer Ort, an dem sie sich in ihrem Tempo und auf eine ihrem Alter und Entwicklungsstand entsprechende Weise (z.B. durch Spielen) mit belastenden Themen auseinander setzen und sich selbst besser verstehen können.

Dabei ist die Zusammenarbeit mit den Eltern sehr wichtig, denn die Kinder lieben ihre Eltern und werden durch die wichtigen Beziehungen in ihrer Familie gehalten und unterstützt. Manchmal ist dies phasenweise nicht möglich, weil die Familie belastet ist oder weil die Verhaltensauffälligkeiten des Kindes dazu führen, dass die Beziehung gestört ist. Dann möchte ich die Familien dabei unterstützen, dass die Beziehungen sich verbessern und die Eltern darin gestärkt werden wieder für ihre Kinder da zu sein (wie die allermeisten Eltern es auch wollen)

 

Jugendliche stehen vor besonderen Entwicklungsaufgaben:   sie übernehmen teilweise schon viel Verantwortung und müssen Entscheidungen für ihre Zukunft treffen; Prüfungen in der Schule, Leistungsdruck, Berufswahlentscheidung etc…

Dabei gibt es jede Menge Erwartungen von Lehrern, Eltern und auch von der Gesellschaft. Neben all den Erwartungen anderer, versuchen Jugendliche herauszufinden wie sie selber gerne leben möchten und welche Freunde zu ihnen passen.

Nicht selten machen Jugendliche sich viele Sorgen um ihre Familie: Eltern und Geschwister sind ihnen oft sehr wichtig und sie wollen sie nicht verletzen oder verlieren. Gleichzeitig gehört es zum Jugendalter auch dazu sich vom Elternhaus langsam abzulösen und neue, eigene Dinge auszuprobieren.

Bei all diesen Herausforderungen können Krisen mit Selbstzweifeln und Zukunftsängsten ausgelöst werden. Manchmal entsteht daraus auch so etwas wie eine Depression, eine Angststörung oder Essstörung. In der Therapie haben Jugendliche dann die Möglichkeit in einem geschützten Raum (Schweigepflicht) mit jemand Außenstehenden zu sprechen, der mit Familie, Schule und Freunden gar nichts zu tun hat. Das hilft dabei die verschiedenen Gefühle zu sortieren und sich selbst besser zu verstehen und kann eine wichtige Begleitung dabei sein, die verschiedenen Entwicklungsaufgaben besser zu bewältigen.

Lebenslauf

2003
2003 -2004 Berufstätigkeit als Sozialpädagogin

Sozialpädagogin in einem Projekt zur Ausbildungsvorbereitung und zum Sozialen Training für benachteiligte Jugendliche (SPOTLIGHT-Theaterprojekt, Gate GmbH), Hamburg

2004
2003 Studium der Sozialpädagogik

Abschluss Diplom-Sozialpädagogin, Ev. Fachhochule Rauhes Haus, Hamburg

2017
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